Mordkatzen

13,30 €
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  • Taschenbuch: 298 Seiten
  • Verlag: Independently published (24. Februar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 979-8617616974
  • ASIN: B0851LLH6Z
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,7 x 20,3 cm

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Zum Aufwärmen präsentiert der Autor in diesem Band zunächst drei Geschichten, welche, gemessen an dem, was er üblicherweise abliefert, recht harmlos sind und mit fraglichen, glücklichen Enden aufwarten. Und so sollte das ganze Buch auch in der Summe werden, eine Sammlung von Geschichten mit Happy End und geprägt von der Macht der Liebe.Dann aber taucht der Leser in die gewohnt düsteren, bösen Untiefen ein, welche er naturgemäß beim Autor erwartet.Beginnend mit der vierten Geschichte entführt Udo Meeßen den Leser in das späte 21. Jahrhundert nach London, wo auch in dieser Zeit noch das Laster blüht. Als Menschen getarnt leben dort Kreaturen, welche Menschen als Grundnahrungsmittel betrachten und in der mit 20 Millionen Menschen bevölkerten Metropole aus dem Vollen schöpfen können. Aber sind diese mörderischen Kreaturen die wirklichen Monster? Sind sie wirklich das personifizierte Böse oder ist es nicht so, dass sie sich lediglich wehren um zu überleben?Vieles von dem, was in diesen Geschichten geschieht, kann auf keinen Fall schlüssig erklärt werden, weil es keine Erklärung für die Vorgänge gibt. Da hilft keine Wissenschaft, keine Logik und auch kein Sachverstand. Die Ereignisse entziehen sich jeglicher Erklärung und unterm Strich bleibt nur anzuerkennen, dass das Böse immer, auf die eine oder andere Art und Weise, seinen Weg findet und in das Leben der Menschen brutal eingreift.Und eines wird wiederholt deutlich… das, was der Mensch als Bedrohung und böse empfindet, ist nicht immer böse, sondern nur eine angemessene Reaktion auf das Verhalten der Menschen durch all die Jahrtausende seiner gnadenlosen Herrschaft über die Erde und die anderen Spezies, welche sich die Welt einst mit ihm teilten.Ein paar dieser Geschichten haben ein Happy End, aber beileibe nicht alle und das ist auch richtig, weil die menschlichen Protagonisten ihr unrühmliches, schmerzhaftes Ende augenscheinlich genau so verdient haben und lediglich, stellvertretend für die Menschheit, die Rechnung präsentiert bekommen.

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